Belize, ehemals Britisch-Honduras, ist ein kleines Land an der karibischen Küste Mittelamerikas, umgeben von Mexiko und Guatemala.

Landesfläche: 22.696 qkm (Weltrang 147)
Hauptstadt: Belmopan
Offizielle Sprache: Englisch
Bevölkerung: 228,000 (9,9 Menschen je qkm)
Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Mestizen 43.6%; Kreolen 29.8%; Maya Indianer 11.0%; Garifuna (schwarz-karibische Indianer) 6.7%; Weiße 3.9%; Ost-Indianer 3.5%; andere 1.5%
Religionszugehörigkeit: Katholiken 57.7%; Protestanten 34.3%; andere Christen 1.7%; andere 0.3%; ohne 6.0%
Größte Städte: Belize City 52,670; Orange Walk 14,960; San Ignacio/Santa Elena 11,315; Corozal 8,020; Belmopan 6,490
Geographische Lage/Zeitzone: 87º W - 89º W / 16º N - 18º N / MEZ -7,0 Stunde
Klima: Es herrscht subtropisches Klima mit einer ausgeprägten Regenzeit von Juni bis November. Die Küstenregion ist stark wirbelsturmgefährdet.
Durchschnittliches Jahreseinkommen je Einwohner: 2.590 $ (US)
Geburtsrate je 1000 Menschen: 32,8 (Weltdurchschnitt. 25.0).
Todesrate je 1000 Menschen: 5,7 (Weltdurchschnitt 9.3).
Wirtschaftliche und soziale Kennziffern:
| Dienstleistung: (in %) | 58,2 |
| Industrie: (in %) | 22,0 |
| Landwirtschaft: (in %) | 19,8 |
| BSP/Kopf: (US$) | 2670 |
| Inflation: (in %) | 1,0 |
| Arbeitslosigkeit: (in %) | 13 |
| Urbanisierung: (in %) | 47 |
| Bev.-Wachstum/Jahr: (in %) | 2,7 |
| Kindersterblichkeit: (in %) | 2,9 |
| Einwohner pro Arzt: | 1708 |
Familienstruktur: Viele junge belizische Frauen sind allein erziehende Mütter, und nicht selten haben Männer Kinder mit verschiedenen Frauen. Oft leben Paare in eheähnlichen Verhältnissen, ohne verheiratet zu sein. Kirchlichen Hochzeiten folgt in der Regel ein farbenfrohes Fest mit Musik und Tanz. Üblicherweise leben zahlreiche Familienmitglieder unter einem Dach, manchmal die gesamte Großfamilie. Viele Belizer wohnen und arbeiten im Ausland, und so ist es gang und gäbe, dass die Großeltern ihre Enkel aufziehen. Demzufolge machen Minderjährige die Mehrzahl der Bevölkerung von Belize aus. Auch im Erwachsenenalter bleiben die Kinder meist im Elternhaus, bis sie heiraten oder selbst Kinder haben. In vielen kreolischen Familien ist nur ein Elternteil, zumeist die Mutter, zu Hause, während der Vater im Ausland für den Familienunterhalt sorgt. Die Familien leben meist nicht in Wohnungen, sondern in ihren eigenen Häusern. In ländlichen Gebieten sind dies allerdings eher strohgedeckte Hütten. An der Küste herrschen Pfahlbauten vor, die bei Stürmen vor Hochwasser schützen sollen.
(Quelle: http://www.erdkunde-online.de)
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